Wissenschaftliche Grundlagen

Big Data
Persoenlichkeit
Wir geben Daten ein Gesicht

Unbewusste Persönlichkeitssysteme im Gehirn

NeuroIPS ® steht für Neurologische Implizite, also unbewusste bzw. unterbewusste, Persönlichkeitssysteme.

Auch, wenn das zunächst ungewöhnlich klingt: Persönlichkeit besteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Systeme im Gehirn. Bei den meisten Menschen sind einige dieser Systeme durch Gene und Lebenserfahrung stärker ausgeprägt als andere. Diese stärkeren Ausprägungen sind die Dimensionen, die die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Sie bestimmen Präferenzen in der Wahrnehmung, im Entscheiden und Handeln. Die unbewusste bzw. unterbewusste Persönlichkeit eines Menschen bestimmt sein Wahrnehmen, Entscheiden und Handeln bis zu 95 Prozent.

Sie ist verantwortlich für individuelle Unterschiede in dem, was uns motiviert, was uns antreibt, was wir wollen, was wir bevorzugen, was wir als angenehm oder unangenehm empfinden. Insgesamt machen sie uns einzigartig.

Der ViQ ® – unser visueller Test als Schlüssel zur unbewussten Persönlichkeit

Prof. Dr. David Scheffer, Gründungspartner und Chief Scientific Officer von fbtk. Consulting sowie ein Schüler Prof. Julius Kuhls, entwickelte mit seinem Team in 15 Jahren Forschung den Visual Questionnaire (ViQ). Der ViQ ist der einzige visuelle Persönlichkeitstest weltweit. Somit ist er auch der einzige, der die dominante unterbewusste Persönlichkeitsstruktur von Menschen messen kann. Er ist die Basis unserer Arbeit – denn nur über den ViQ können wir in der Tiefe messen und verstehen, wie Menschen individuell wahrnehmen und handeln.

Ihre Kunden, Stakeholder, Mitarbeiter, Bewerber. Wo immer Sie etwas darüber erfahren wollen, wie Menschen und Zielgruppen ticken.  

Wir sind, was wir sehen
Warum kann nur ein visueller Test den unbewussten Teil der Persönlichkeit messen, der bis zu 95 Prozent Wahrnehmen und Handeln bestimmt?

Das Auge ist das Sinnesorgan, das die mit Abstand größten Datenmengen ins Gehirn liefert. Der größte Teil davon bleibt im Unterbewusstsein. Daher wirken Bilder unmittelbarer und direkter als Sprache, in Bildern träumen wir. (Schon Sigmund Freud hat mit seinen Thesen zur Traumdeutung von der großen Bedeutung von Bildern für das Unterbewusstsein geschrieben.)

Kommt Sprache ins Spiel, wirkt das Bewusstsein.  Nur ein visueller, bildlicher Test kann also das Unterbewusste unverfälscht wiedergeben.  In herkömmlichen sprachlichen Tests wird vor allem das Selbstbild eines Menschen abgerufen, das z.B. durch Wunschdenken und gesellschaftliche Erwartungen beeinflusst werden kann.

„Ich mache so lange Neurowissenschaften, bis ich verstanden habe, was in meinem Hirn passiert, wenn ich die Mona Lisa betrachte.“  

Eric Kandel

Will man an Aussagen und Daten über den bedeutendsten, stabilsten und unverfälschbaren, eben den unterbewussten Teil von Persönlichkeit, braucht man einen (validen und reliablen,) wissenschaftlich erprobten Test, der über Bilder an das Unterbewusste gelangt – den ViQ.

Die Bedeutung des Unterbewusstseins

Bewusstsein-System1-und-2Das Wissen um die große Bedeutung des Unterbewusstseins geht auf Sigmund Freud zurück. Einer seiner Schüler, Carl Gustav Jung, erforschte und definierte aus seiner Praxis als Psychoanalytiker als Erster die verschiedenen Persönlichkeitssysteme. Die Bezeichnungen, die wir heute noch verwenden, gehen auf ihn zurück. Zwei Generationen später griff Prof. Julius Kuhl, einer der renommiertesten zeitgenössischen deutschen Psychologen, Jungs Konzept auf und entwickelte daraus eine differenzierte Theorie, wie diese Systeme in Interaktion unser Wahrnehmen und Handeln steuern.  

Aktuell beschäftigte sich Nobelpreisträger Daniel Kahnemann in seinem Bestseller „Schnelles Denken, langsames Denken“ mit der Bedeutung der intuitiv arbeitenden Gehirnsphären („System 1“) im Vergleich zu den rational arbeitenden („System 2“) – und bestätigte die beeindruckende Dominanz des Unterbewusstseins im menschlichen Wahrnehmen, Entscheiden und Handeln.